Initiative Bildungsperspektive ruft zur Demo gegen die Änderung der Versetzungsverordnung an Sekundarschulen auf – Trotz Tullners Zurückrudern bleibt das Ziel bestehen

Bereits letzte Woche konnte den Medienberichterstattungen entnommen werden, dass Bildungsminister Marco Tullner (CDU) die Regelungen zur Einstufung in den Realschul- bzw. Hauptschulzweig der Sekundarschule vorerst nicht in die Versetzungsverordnung aufnehmen will.

Darüber freut sich auch die Initiative Bildungsperspektive, die mit der Petition Bildungsperspektiven offenhalten: Nein zu Minister Tullners Verschärfung der Versetzungsverordnung bereits über 5200 Stimmen hinter sich vereinen konnte. Das zeigt, dass die Forderung, den Änderungsvorschlag zur Notenregelung zu verwerfen, breiten Rückhalt in der Bevölkerung erfährt.

Nun möchte die Initiative nicht nur durch ihre Petition auf offene Bildungswege aufmerksam machen. Sondern sie möchte den Kindern, Eltern und Pädagog*innen im Rahmen einer Demonstration eine Möglichkeit geben, ihre Meinung über die Versetzungsverordnung kundzutun. Denn eine erneute Wiederaufnahme und breite Diskussion zu §6 ist für die neue Wahlperiode geplant. Ziel ist es jedoch, Minister Tullners Plan nicht nur auf Eis, sondern dauerhaft ad acta zu legen.

Die Initiative erhält für die Demonstration Unterstützung von zahlreichem Redner*innen aus Praxis und Politik sowie verschiedenen Musiker*innen aus Halle, die alle aus dem Bildungsbereich kommen.

Redner*innen sind:

Schüler*innen, Herr Senger (Stadtelternrat Halle), Frau Schütz (Erfahrung mit Inklusion),  Frau Gerth (GEW), Herr Matviyets (SPD), Frau Ranft (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN), Herr Lange (DIE LINKE)

Musiker*innen sind:

Die Kinder vom See, SaYes, Ute Who?, D2L2, Mixed Bag, Outtake of Evil, SoJaaZ

Demonstration: Bildungsperspektiven für Kinder offenhalten! Nein zu Tullners Plänen. Heute und auch morgen!  I  Mittwoch 26.05.21  I  15:00 Start Fahrrad-Demo am Steintor  I  16:30 Uhr bis 18:30 Uhr Abschlusskundgebung mit Reden und Musik vor dem Landesmuseum

Wir demonstrieren mit Maske und halten die Abstände ein.

Petition:

https://www.openpetition.de/petition/online/bildungsperspektiven-fuer-kinder-offenhalten-nein-zu-tullners-verschaerfung-der-versetzungsverordnun

Für weitere Auskünfte stehen die Initiator*innen zur Verfügung unter: bildungsperspektive@nullgmx.net

Notfallplan Sprechzeiten

Liebe Kolleg*innen,

wir bitten um Verständnis, dass der GEW-Stadtverband Halle aufgrund der aktuellen Lage bis einschließlich 25.05. nur noch telefonisch zu folgenden Zeiten erreichbar ist: 

04.05.21:                           14 Uhr – 16 Uhr

25.05.21:                           14 Uhr – 16 Uhr

Per Email könnt ihr uns auch gerne weiterhin kontaktieren: gew.halle@nullgew-lsa.de

Natürlich stehen euch auch und gerade in dieser Zeit unsere Leistungen wie Rechtsauskünfte uneingeschränkt zur Verfügung.

Wir bitten jedoch um Verständnis, dass wir bei telefonischer Beratung zur Prüfung der Mitgliedschaft die Mitgliedsnummer erfragen. Diese steht z.B. auf eurer Mitgliedskarte oder auf der Zeitung der Bundes-GEW.

Vielen Dank!

Euer Malte Gerken

Vorsitzender

GEW diskutiert Zukunft der Lehrer*innenausbildung in Sachsen-Anhalt

An den Schulen in Sachsen-Anhalt fehlen hunderte – nach Ansicht der GEW sogar tausende – Lehrkräfte, für den Schul- und Vorbereitungsdienst fehlen die Bewerber*innen, an den Universitäten fehlen die personellen, sächlichen und räumlichen Ressourcen für eine ausreichende Lehrer*innenausbildung.
Und dem Land fehlt scheinbar immer noch ein schlüssiges Konzept, wie es diesen Missständen in Zukunft begegnen will.Im Vorfeld der Landtagswahl im Juni hat die GEW Sachsen-Anhalt ein Papier mit quantitativen und qualitativen Reformvorschlägen für die Lehrer*innenausbildung bis 2026 ausgearbeitet.
In einem online-Forum wird die GEW die dort formulierten Handlungsempfehlungen gemeinsam mit den Universitäten Halle und Magdeburg am 3. Mai 2021 von 13 bis 15 Uhr den Spitzenkandidat*innen von Parteien vorstellen und deren Meinung dazu einholen.

Neben Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, den Universitätsrektoren Prof. Dr. Jens Strackeljan und Prof. Dr. Christian Tietje sowie Prof. Dr. Michael Ritter, Professor für Grundschuldidaktik im Fach Deutsch an der Universität Halle, werden sich Madeleine Linke (B90/Grüne), Marco Tullner (CDU), Lydia Hüskens (FDP), Thomas Lippmann (LINKE) und Katja Pähle (SPD) an der Diskussion beteiligen.
Das Forum wird unter https://www.youtube.com/UniHalleMLU live übertragen. Fragen für die Diskussion nehmen wir bis zum 30.4. gern unter bertolt.marquardt@nullgew-lsa.de entgegen.

Wir laden hiermit alle Kolleginnen und Kollegen aus den Schulen und Hochschulen in Sachsen-Anhalt zur aktiven Teilnahme an diesem Forum ein, weil hier wichtige Weichen für die Entwicklungen in den nächsten Jahren gestellt werden. Die Veranstaltung wird auch aufgezeichnet und kann zu einem späteren Zeitpunkt erneut angesehen werden.

Die Broschüre „Vorausdenken. Voranbringen. Reform- und Handlungsbedarf für eine gute Lehrer*innenausbildung in Sachsen-Anhalt für die 8. Wahlperiode (2021 – 2026)“ kann gedruckt oder digital unter info@nullgew-lsa.de bestellt werden.

Mit kollegialen Grüßen

Eva Gerth

Landesvorsitzende

Trotz Allem – Fröhliche Weihnachten und einen schönen Jahreswechsel!

Liebe Kolleg*innen des GEW Stadtverbandes Halle,

ein nachdenkliches und ereignisreiches Jahr neigt sich dem Ende. Und ich könnte jetzt Romane schreiben über das, was gerade uns in der Erziehung und Wissenschaft zugemutet wurde.

Aber ich habe mich dafür entschieden euch zu raten, in den Weihnachtsmodus zu schalten und soweit es möglich ist, die nächsten Tage mit Personen zu verbringen, die euch etwas bedeuten.

Ich denke es ist unheimlich wichtig jetzt einfach mal abzuschalten und Kraft für das neue Jahr zu tanken. 

Im Namen des GEW Stadtverbandes Halle wünsche ich allen unseren Mitgliedern ein schönes und besinnliches Weihnachtsfest und einen schönen Jahreswechsel.

Euer Malte Gerken

Vorsitzender

Kita-Beschäftigte aus Halle mit Aktiver Mittagspause gegen Stillstand in der Tarifrunde

Entgegen aller Vernunft ist der Kommunale Arbeitergeberverband leider nicht gewillt seinen Kita-Beschäftigten überhaupt irgendein Angebot zu unterbreiten – und das, obwohl wir als verhandlungsführende Gewerkschaften die Verschiebung der Tarifrunde gegen eine Einmalzahlung bis weit ins nächste Jahr hinein angeboten haben.

 

Das nehmen wir nicht hin und reagieren – zunächst nur – mit einer aktiven Mittagspause in Form einer Kundgebung, um unserem Unmut Luft zu machen.

Wann? Mittwoch, den 14.10.2020 um  12:30 Uhr 

Wo? Vor dem Paulusspielplatz (Rathenauplatz) in Halle

Die komplette Pressemitteilung findet ihr hier:

GEW Halle PM – Ankündigung TVöD-Kundgebung in Halle 14Okt_1230Uhr_Paulusspielplatz

Bitte erscheint zahlreich!!!

Euer Malte Gerken

 

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