Fortbildung zum Schulrecht – Anmeldung jetzt möglich

Einladung zur anerkannten Fortbildung

„SchulRecht – sicher Handeln im Schulalltag“

Veranstaltungsort: Franckesche Stiftungen, Franckeplatz 1, 06110 Halle, Haus 31, Hörsaal

Datum: Mittwoch, 19.02.2019

Zeit: 13:00 Uhr bis ca. 17:00 Uhr

Geeignet für Lehrkräfte aller Schulformen, Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst, Funktionsstellenträger*innen und Studierende.

Anmeldung und weitere Informationen hier:

Schulrecht_Anmeldung

Anmeldung per E-Mail:

gew.halle@nullgew-lsa.de

Wir freuen und auf euch!

Euer Malte Gerken

Vorsitzender

Kundgebung am 18. Dezember vor dem Landtag in Madeburg „Solche Weihnachtsgeschenke – Nein, danke!“

Achtung!!!!! Es wird ein Bus vom Hallmarkt eingesetzt, Abfahrt 14:00 Uhr. Zur besseren Planung meldet euch bitte namentlich bis zum 11.12.2019 unter gew.halle@nullgew-lsa.de an.

Liebe Kollegin, lieber Kollege, auf Kosten der Beschäftigten versucht das Bildungsministerium

die Verschlechterung der Unterrichtsversorgung einzudämmen. Dazu gehören u.a.:

  • die Streichung der Altersermäßigung für die Beschäftigten ab dem 60. Lebensjahr und
  • die Anordnung von Mehrarbeit.

Die gescheiterte Einstellungspolitik soll nun von den Beschäftigten durch eine erhöhte Belastung durch Stundenerhöhungen allein geschultert werden. Gerade die älteren Kolleginnen und Kollegen werden durch das Hinausschieben der Altersanrechnung auf das 62. Lebensjahr dabei besonders brüskiert.

Die GEW Sachsen-Anhalt kündigt ihren entschiedenen Widerstand gegen jede weitere Erhöhung der Belastung an den Schulen an.

Die GEW fordert  von der Landesregierung, dass

  1. die Altersermäßigung ab 60 Jahren ohne jede Forderung nach Kompensation erhalten bleibt,
  2. die Pflichtstunden festgeschrieben und längerfristig sogar reduziert werden,
  3. Arbeitszeitkonten eingeführt werden, damit die Beschäftigten selbstbestimmt über ihren Freizeitausgleich entscheiden können.

Für den 18. Dezember 2019 ruft die GEW alle Lehrkräfte zur Kundgebung vor dem Landtag

unter dem Motto „Solche Weihnachtsgeschenke – Nein, danke“ auf, um 16 Uhr dort ihren

Protest lautstark zu äußern. Wir erwarten euch zahlreich und kämpferisch zu unserem „Weihnachtsmarkt“.

Eure Landesvorsitzende Eva Gerth

Info zur Auszahlung von Mehrzeiten

Liebe Kolleg*innen,

euren Schulleitungen wurde eine Information über das Landesschulamt zugeleitet mit dem Inhalt, dem Kollegium die Auszahlung von Mehrzeiten bis zum 31.07.2019 über ein beigefügtes Formular zu ermöglichen.

Über die Auffassung der GEW zu den wichtigsten Fragen möchte ich euch gerne informieren.

Sind Mehrzeiten das gleiche wie Mehrarbeit?

Nein. Bei Mehrzeiten handelt es sich um Unterrichtsverlagerung gemäß Arbeitszeitverordnung und Flexi-Erlass, z.B. maximal +80 / -80 Stunden. Bei der Stundenplanung darf dieser Spielraum zur Absicherung des Unterrichts ausgenutzt werden.

Mehrarbeit muss unter Beteiligung der Personalräte und des Landesschulamtes angeordnet werden und bedarf schwerwiegender Gründe. In eurer Stundenabrechnung werden Mehr- / Minderzeiten erfasst.

Muss ich mir die Mehrzeiten auszahlen lassen?

Nein, es besteht weiterhin die Möglichkeit die Mehrzeiten mit weniger Unterricht auszugleichen. Ob das in allen Fällen zeitnah so gehandhabt wird ist jedoch nicht sicher. Die Praxis zeigt, dass in vielen Fällen die Mehrstunden über einen längeren Zeitraum „mitgeschleppt“ werden.

Kann ich mir auch nur einen Teil meiner Mehrstunden auszahlen lassen?

Ja, das ist möglich. Auf dem Formblatt kann angegeben werden, wie viele der Mehrstunden man ausbezahlt haben möchte.

Werden Mehrzeiten bei den erlaubten 80 Stunden nach Flexi-Erlass „gekappt“.

Nein, das geht auf keinen Fall und ist rechtswidrig.

Zu welchen finanziellen Bedingungen werden die Mehrzeiten vergütet?

In der Schulinformation steht nach unserer Auffassung eindeutig, dass der tatsächliche Wert einer Stunde  zugrunde gelegt wird. Das ist mehr als der Satz nach der Mehrarbeitsvergütungsverordnung, welche bei der letzten Auszahlung angewendet wurde.

Wie berechnet sich der tatsächliche Stundenwert?

Bei 365,25 Tagen pro Jahr ergeben sich 4,348 Wochen pro Monat. Da wir ein monatliches Entgelt erhalten, werden die 4,348 mit unserer Stundenzahl multipliziert. Bei 27 Stunden ergibt das 117,396, bei 25 Stunden 108,7.

Das Monatsbruttoentgelt wird durch diesen Faktor geteilt. Das ergibt den Wert einer Unterrichtstunde.

Gibt es einen Unterschied zwischen angestellten und verbeamteten Lehrkräften

Nein!

Obwohl wir uns bei dieser Interpretation der Information sehr sicher sind, können wir keine Garantie für die Rechtssicherheit geben. GEW können sich nach einer Auszahlung bei Zweifeln gerne an unsere Rechtsstelle wenden.

Euer Malte Gerken

Vorsitzender

Mitglied im Landesvorstand der GEW Sachsen-Anhalt

 

Einladung zur Sitzung der Landesarbeitsgruppe Grundschulen

Liebe Kolleg*innen,

wir möchten euch nochmals herzlich zur nächsten Sitzung der Landesarbeitsgruppe Grundschulen einladen.

 

Wann?                                Dienstag, 12.11.2019, 16.00 Uhr

Wo?                                    Lichthaus Halle, Dreyhauptstraße 3 in 06108                                                           Halle/Saale

Alle weiteren Informationen und den Einladungstext findet ihr hier:

Einladung zur Sitzung der LAG GS am 5.11. und 12.11.2019

Viele Grüße

Euer Malte Gerken

Vorsitzender

Top