Akzeptables Tarifergebnis für den Öffentlichen Dienst

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nachdem die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst der Länder zunächst durch Stillstand geprägt waren, ging es dann vergangenes Wochenende ganz schnell

Dazu haben wir mit unseren Warnstreikaktionen sicherlich erheblich beigetragen.

Eine ausführliche Bewertung des Ergebnisses ist in Arbeit, der Grundtenor lautet jedoch:  Akzeptabel

Eine erste Übersicht stellt die Homepage der GEW Sachsen-Anhalt hier bereit:

Einigung_Tarifvertrag

Euer

Malte Gerken

Hinweis zum Streikgeld.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

vielen Dank für eure tolle Unterstützung bei unserem ganztägigen Warnstreik am 20.02.2019.

Selbstverständlich sollt ihr so schnell es geht auch euer Streikgeld bekommen.

Das ist allerdings erst möglich, wenn der Abzug für den Streiktag aus euren Gehaltsmitteilungen ersichtlich ist.

Wir bitte euch deshalb, vorher keine Anträge auf Streikgeld zu stellen und von Nachfragen abzusehen.

Vielen Dank für eure Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Euer

Malte Gerken

Ganztägiger Warnstreik am 20.02.2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in anderen Branchen wie z.B. bei der Deutschen Bahn oder dem Gaststättengewerbe haben sich Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertreter_innen sehr schnell auf zufriedenstellende Ergebnisse für beide Seiten geeinigt.

Die TDL hat die Zeichen der Zeit leider nicht erkannt, so dass wir für unsere berechtigten Forderungen nach akzeptablen Arbeitsbedingungen und angemessener Gehaltssteigerung unsere Arbeit niederlegen müssen.

Die GEW Kreisverbände Halle, Saalekreis, Burgenlandkreis und Mansfeld-Südharz fordern deshalb alle Tarifbeschäftigten im öffentlich Dienst der Länder zu einem ganztägigen Warnstreik auf!

Wann?20.02.2019
Wo?Hallescher Marktplatz
Streiklokal?Goldene Rose, Rannische Straße 19, 06108 Halle
Uhrzeit?Streiklokal ab 08:30 Uhr bis 14:00 Uhr geöffnet
Beginn der Kundgebung 10:30 Uhr

Den offiziellen Warnstreikaufruf findet ihr hier zum Download.

http://gew-halle.de/wp-content/uploads/2019/02/Warnstreikaufruf-Halle-20.02.2019-TV-L.pdf

In weiteren Regionen in Sachsen-Anhalt werden diese und nächste Woche ebenfalls ganztägige Warnstreiks durchgeführt.

Weiter Infos gibt es unter: http://www.gew-sachsenanhalt.net

Euer

Malte Gerken

Stellvertretender Landesvorsitzender

Vorsitzender des Stadtverbandes Halle

Die TDL blockiert – Wir handeln – Warnstreiks ab dem 18.02.2019

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

gestern und vorgestern hat die Arbeitgeberseite – vertreten durch die TDL mit dem Verhandlungsführer Matthias Kollatz – in den Tarifverhandlungen des öffentlichen Dienstes der Länder weiterhin keinen Willen zur friedlichen Einigung gezeigt, indem sie überhaupt kein Angebot zur Diskussion stellte.

Grund für die Blockadehaltung ist das angebliche „Haushaltsloch“, welches „überraschenderweise“ zeitgleich in allen Ländern und im Bund kurz vor Beginn der Tarifverhandlungen prognostiziert wurde.

Uns ist klar dass dahinter ein Kalkül steckt, welches in der Bevölkerung Unverständnis für unsere moderaten Forderungen und folgende Arbeitskampfmaßnahmen erzeugen soll.

Als Reaktion auf diese Blockadehaltung kündigen wir deshalb ab dem 18.02.2019 bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 28.02. ganztägige Warnstreiks in Sachsen-Anhalt an!

Den Auftakt bildet eine Kundgebung Mitte der ersten Woche nach den Winterferien auf halleschen Marktplatz. Das genaue Datum sowie die Uhrzeit wird rechtzeitig bekannt gegeben.

In dieser Tarifrunde geht es um viel mehr, als um unsere berechtigten Forderungen nach angemessener Lohnerhöhung und dem Grundsatz „Gleiches Geld für gleich Arbeit“

Dem angeblichen Haushaltsloch soll – nach einem Bericht in der Süddeutschen Zeitung – im vorauseilendem Gehorsam unter anderem der Digitalisierungspakt zum Opfer fallen.

Das finanzielle Mittel für Neueinstellungen sowie die angekündigten Hilfen des Bundes zur Beseitigung des Sanierungsstaus die nächsten Opfer sein könnten, ist vorhersehbar.

Um unsere Forderungen durchzusetzen helfen leider nur Arbeitskampfmaßnahmen in Form von Streiks. Und die werden nur erfolgreich, wenn wir uns solidarisch zeigen und uns zahlreich an diesen Aktionen beteiligen.

Nähere Informationen zu unseren Forderungen und geplanten Arbeitskampfmaßnahmen findet ihr in Kürze hier und unter

www.gew-sachsenanhalt.net

Euer

Malte Gerken

Leiter des GEW Stadtverbandes Halle

Stellvertretender Landesvorsitzender der GEW Sachsen-Anhalt

Stadtdelegiertenkonferenz / Wahl des Stadtvorstandes

Am 07.11.2018 trafen sich 100 Delegierte alle Fachgruppen zur turnusmäßig durchgeführten Stadtdelegiertenkonferenz des GEW Stadtverbandes Halle.

Der Stadtvorstand berichtete über seine Aktivitäten der letzten zwei Jahre und berichtete von der Fachgruppenarbeit.

Anschließend stellte sich der Vorstand den Fragen und Problemen der Delegierten. Beschlüsse wurden unter anderem zu den Themen „Leitungsfunktionen in Kitas“ und „Einsatz von Pädagogischen Mitarbeiter*innen im Unterricht“ gefasst.

Die Delegierten beauftragten den Stadtvorstand, sich in den GEW-Gremien dafür einzusetzen, dass sich die anspruchsvolle Aufgabe einer stellvertretenden Kita-Leiter*in endlich auch in den entsprechenden Gesetzen mit dem entsprechenden Arbeitsvolumen und entsprechender Eingruppierung wiederfindet.

Ebenso wurde berechtigterweise auch gefordert, dass sich der Stadtvorstand für einen Ausgleich bei Einsatz von PMs im Unterricht stark macht.

Unter dem Motto „Alles beim Neuem“ bewarben sich erfahrene und neue Kolleg*innen für die Wahl in den Stadtvorstand. Eure gewählten Ansprechpartner*innen mit Kontaktmöglichkeit findet ihr wie immer im Menüpunkt „Vorstand“.

Als Vorsitzender wurde der Kollege Malte Gerken in sein „zweite Amtszeit“ gewählt.

In der anschließenden konstituierenden Sitzung wurden die Kollegen Jens Wiedemann und Andreas Bastian als stellvertretende Vorsitzende gewählt, Die Kollegin Sabine Karge wurde zur Schatzmeisterin gewählt.

Als Vertreter*innen des Stadtvorstandes im geschäftsführenden Vorstand wurden die Kolleg*innen Ute Kranich und Doris Töpper gewählt.

Alle gewählten Kolleg*innen bedanken sich für das Vertrauen der Delegierten.

Gelungene A13 / E13 Aktion auf dem halleschen Marktplatz

Die Kreisverbände Burgenlandkreis, Saalekreis, Wittenberg, Mansfeld-Südharz und Halle forderten ihre Mitglieder, am 16.10.2018 auf dem halleschen Marktplatz ein eindeutiges Zeichen gegen die ungerechtfertigte finanzielle Abwertung der Grundschullehrer*innen zu setzen.

Dazu versammelten sich mehr als 200 Teilnehmer*innen auf dem halleschen Marktplatz, um Ihren Unmut über die niedrigere Eingruppierung der Kolleg*innen an den Grundschulen Luft zu machen.

Bemerkenswert und wohltuend war die solidarische Beteiligung von Kolleg*innen, die nicht als Lehrer*innen an einer Grundschule tätig sind. Damit setzten wir wieder mal ein Zeichen, dass GEWler keine unterschiedliche Bewertung der einzelnen Lehrämter zulassen.

Eva Gerth, GEW Landesvorsitzende, und Malte Gerken, Vorsitzender des GEW Stadtverbandes Halle stellten in Ihren Reden unmissverständlich klar, dass eine unterschiedliche Bezahlung der Lehrämter ein Überbleibsel längst vergangener Tage ist und in der heutigen Zeit nichts mehr verloren hat. Jede Schulform erzieht, unterstützt und vermittelt Kompetenzen ohne Unterschied und die mittelbare Diskriminierung des überwiegend von Frauen ausgeübten Berufes ist schon lange nicht mehr hinnehmbar.

Auch vor dem Hintergrund des Konkurrenzkampfes um die ohnehin schon zu wenigen Grundschullehr*innen (Sachsen, Brandenburg und Berlin haben den geforderten Schritt schon vollzogen) forderten Eva Gerth und Malte Gerken die Politiker*innen der Regierungsparteien auf, endlich Abstand zu nehmen von der unsinnigen Praxis „kleine Kinder – kleines Geld, große Kinder – großes Geld.

Und die zahlreichen Demonstrant*innen haben einmal mehr gezeigt:

Es schlägt 13 für Alle!

Malte Gerken

Bilder: Jens Wiedemann, 16.10.2018

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