Erfolgreicher Warnstreik mit großer Beteiligung

Liebe  Kolleginnen und Kollegen,

vielen Dank, dass 7.000 – 8.000 KollegInnen unserem Aufruf zum Warnstreik gefolgt sind.

Das war ein deutliches Zeichen an die TDL.  Wir sind bereit für mehr, falls die VertreterInnen der TDL weiterhin meinen, an uns könne weiter gespart werden.

Angesichts der hervorragenden wirtschaftlichen Lage – an der wir ausnahmslos einen großen Anteil haben – ist es schon eine Unverschämtheit, unsere Forderungen als nicht erfüllbar abzutun.

Liebe TDL, wir kommen auch  noch mal – und dann sind wir doppelt so viele!

Euer Malte Gerken

Arbeitgeberseite weiterhin uneinsichtig – ganztägiger Warnstreik am 14.02.2017 in Magdeburg – Warnstreikaufruf als Download

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist ja schon länger kein Geheimnis mehr – ohne Warnstreikaktionen werden unsere Forderungen komplett im Sande verlaufen. Die Arbeitgeberseite redet wieder von überzogenen Forderungen und will uns in guter Tradition mit Almosen abspeisen.

Natürlich sind auch sie gespannt auf Dienstag:

Stehen dort entschlossene Kollegien und Kollegen, die bereit sind, für ihre Interessen zu kämpfen? Gehen die verbeamteten Kolleginnen und Kollegen gegen unrechtmäßigen Vertretungsunterricht vor?

Oder haben wir mit unseren gezielten Appellen an das „Verantwortungsbewusstsein“ der Kolleginnen und Kollegen Erfolg und sie rennen brav zur Arbeit?

Liebe Kolleginnen und Kollegen, lasst euch nicht einlullen!

Denkt an unsere Kolleginnen und Kollegen in der freien Wirtschaft. Ein Streik macht keinen Sinn, wenn nicht merkliche Störungen und Unannehmlichkeiten zu spüren sind.

Kommt alle mit nach Magdeburg und lasst uns Geschlossenheit und Kampfeswillen zeigen.

Einen Tag ohne Lehrbetrieb werden wir unbeschadet überleben – weitere Gehaltsabkopplungen von den anderen Bereichen, prekäre Beschäftigungsverhältnisse und immer mehr Aufgaben „nebenbei“ vielleicht nicht.

Termine und Abfahrtszeiten der Busse aus Halle findet ihr hier.

Warnstreikaufruf 14.2.2017 landesweit

Euer

Malte Gerken

Vorsitzender GEW Stadtverband Halle

 

Tarifrunde 2017 / Warnstreikaktion

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

nach dem die Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitgeberseite in der Verhandlungsrunde am 30.01. / 31.03. keinen Einigungswillen erkennen ließen, sind jetzt Arbeitskampfmaßnahmen zur Durchsetzung unserer angemessenen und bescheidenen Forderungen unabdingbar.

 

Diese könnt ihr hier auch nochmal nachlesen.

Zentrale Forderungen

Da unsere Gehalts- und Anpassungsforderungen als überzogen zurückgewiesen wurden, sei daran erinnert:

Die Kolleginnen und Kollegen das Bundes und der Kommunen bekommen verdientermaßen ca. 4% mehr Gehalt und haben bereits die Entgeltstufe 6. Das ergibt eine Bruttodifferenz von 500€!

Damit reduzieren sich unsere Forderungen also auf 2% mehr Gehaltl

Gegenüber der freien Wirtschaft sind unsere Gehälter in den letzten 15 Jahren sogar um 10% weniger gestiegen. Darum hat ein Verwaltungsgericht bereits festgestellt: Beamtinnen und Beamte bekommen zu wenig Geld! Was gilt dann wohl für angestellte Kolleginnen und Kollegen?

Hinter der Verweigerungshaltung der Arbeitgeberseite steckt kalkül!

Wir werden bewusst zu Arbeitskampfmaßnahmen provoziert, damit sie einschätzen können, wie groß die Streikbereitschaft in den Kollegien ist.

Es wird in diesem Jahr eine zentrale ganztägige Warnstreikaktion in Magdeburg geben.

Der Warnstreiktermin und die organisatorischen Hinweise werden am  Sonntag, den 12.02.2017 ab 15:00 Uhr hier veröffentlicht. Bitte erscheint zahlreich und überzeugt auch eure Kolleginnen und Kollegen.

Viele Grüße

Euer Malte Gerken

Vorsitzender des GEW Stadtverbandes Halle

 

Keine Sprechzeiten während der Ferien

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 20.12..2016 und am 27.12.2016 ist unser Büro nicht besetzt.

Am 03.12.2017 sind wir wieder für euch da.

In dringenden Fällen wendet euch bitte per E-Mail an

malte.gerken@nullgew-halle.de

Vielen Dank.

Ein schönes und ruhiges Weihnachtsfest sowie einen schönen Start ins neue Jahr wünscht euch

Euer

Malte Gerken

Vorsitzender

Kolleg*innen aus Bildung und Erziehung machten Ihrem Unmut Luft

Traurig aber wahr!

Obwohl seit der der Wiedervereinigung 26 Jahre vergangen sind und der vorhersehbare Lehrer*innenmangel immer deutlicher in den Schulen sichtbar wird, müssen wir als GEW uns noch um solche Selbstverständlichkeiten wie „gleiches Geld für gleiche Arbeit“ streiten.

Die GEW Kreisverbände Saalekreis und Halle riefen deshalb alle Kolleg*innen aus dem Süden Sachsen-Anhalts am 22.11. zu einer Kundgebung auf dem Universitätsplatz Halle auf.

Das neben den Kolleg*innen aus dem Saalekreis und Halle auch die Kreise Mansfeld-Südharz, Wittenberg, Anhalt-Bitterfeld und Köthen vertreten waren, machte die Notwendigkeit dieser Kundgebung mehr als deutlich.

Aber auch die Beigeordnete für Bildung und Soziales der Stadt Halle, Frau Katharina Brederlow, nahm teil und erklärte auf TV Halle, dass insbesondere die am härtesten betroffenen Kolleg*innen an den Grundschulen die gleiche Einstufung erhalten sollen – nicht zuletzt auch, um durch attraktive Arbeitsbedingungen den Nachwuchs zu sichern.

Die Berichte im MDR und auf TV Halle zeigen deutlich das öffentliche Interesse an diesem Thema.

Eva Gerth, Landesvorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, und Malte Gerken, Vorsitzender des GEW Stadtverbandes Halle, machten in Ihren Reden deutlich, dass die GEW Sachsen-Anhalt keineswegs gewillt ist, die unterschiedliche Bezahlung von Lehrkräften einfach als gegeben hinzunehmen. Insofern war die Veranstaltung auch schon ein „erster Auftakt“ zur Tarifrunde 2017.

 

Euer Malte

22_11_01

Katharina Brederlow, Beigeordente für Bildung und Soziales der Stadt Halle,  und Malte Gerken im Gespräch mit einer Sprachlehrkraft

22_11_02

Eva Gerth, Landesvorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt, und Malte Gerken bei TV Halle

 

Aktionstag am 22.11.2016 „Ab heute arbeiten wir umsonst“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

soviel Kreativität und Erfindungsgeist traut man der Tarifgemeinschaft der Länder (TDL) und den verantwortlichen Ministerien in Sachsen-Anhalt bestimmt gar nicht zu, aber sie haben es tatsächlich geschafft:

26 Jahre nach der Wiedervereinigung soll es immer noch Gründe geben, die Kolleginnen und Kollegen an den öffentlichen Schulen trotz gleicher Arbeit unterschiedlich zu bezahlen und keine Bewährung zuzulassen.

Auch die Kreativität der Wortschöpfungen kennt dabei keine Grenzen:

StichtagsnichterfüllerIn, Ein-Fach-LehrerIn, QuereinsteigerIn, Paralleltabelle…

Doch selbst wenn keiner der schönen Begriffe auf euch zutrifft, gibt es leider keinen wirklichen Grund zum Feiern, denn z.B.:

  • fehlen angestellten KollegInnen ab der Entgeltgruppe E9 die Stufe 6 – das bedeutet eine wesentliche Nettodifferenz gegenüber verbeamteten KollegInnen.
  • werden ganze Beförderungsämter weder für angestellte noch für verbeamtete KollegInnen besetzt.

Wir wollen deshalb zeigen, was wir davon halten und laden euch herzlich ein zu unserer Kundgebung „Ab heute arbeiten wir umsonst“

Wann: 22.11.2016, 15:00 Uhr

Wo: Universitätsplatz, vor dem Löwengebäude

Den Aufruf könnt ihr hier herunterladen:

aufruf_teilnahme

Bitte hängt ihn an euren Schulen aus, kommt selber und bringt noch zwei mit!

Viele Grüße

Malte Gerken

Vorsitzender

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